Fachkamera - „digitaler Center-Filter"

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Linhof Master Technika; SINAR eMotion75; Schneider APO-Digitar 5.6/35 XL - 11mm nach oben geshiftet
© Nurizon - Mit freundlicher Genehmigung der Kirchengemeinde Neuwerk zu Goslar

Diese Aufnahme zeigt eine schwierige Mischlicht-Situation. Zum Vergleich wurde eine Aufnahme mit dem für dieses Objektiv vorgesehenen analogen Center-Filter gemacht. Es ist deutlich zu sehen, dass der Center-Filter zwar den Randbereich wie erwartet aufhellt, aber die Bildmitte in der Bedeutung zurücktreten lässt.

Wird Acolens - analog zum Center-Filter - nur zur Korrektur der Vignettierung verwendet, öffnet sich der Bildkreis, aber die Gewichtung der einzelnen Motivbereiche geht nicht verloren.

Am oberen Bildrand in den Gewölben zeigt sich ein leichter Magenta-Stich. Dieser Color-Shift wird durch den schrägen Einfall des Lichtes auf den Sensor erzeugt. Diese Effekt ist um so größer, je größer der Sensor oder/und je kürzer die Brennweite ist. Acolens kann auch diesen hochgenau und auf einfachste Weise korrigieren. Dies zeigt die letzte Ausnahme: Nun haben die Gewölbe, wie eigentlich zu erwarten, eine leicht grünliche Einfärbung. Auf dem grauen Putz überlagert sich blaues Tageslicht von den Fenstern und das Kunstlicht aus dem Raum.

Vorteile & Nutzen

  • Perfekte und authentische Korrektur der Vignettierung/Randverschattung
  • Gewinn von bis zu vier Blendenstufen gegenüber dem analogen Center-Filter
  • Kein umständliches Entfernen des Centerfilters für das Einstellen
  • Hochgenaue Korrektur des vom Sensor verursachten Color-Shifts/Color-Shadings
  • Kein umständliches Hantieren mit Streuscheiben im Feld
13. Juli 2009